Kapitel 14: Liliana – Kraftprobe (Pt.3)
Von verflixten Steinen und noch viel verfluchteren Lehrmeistern
„Welchen Stein würdest du nehmen, wenn ich dir sage, dass du ihn mindestens eine Stunde lang halten sollst?“ lautete seine nächste Aufforderung.
War das eine Fangfrage?
„Und du wirst ihn tatsächlich so lange halten müssen, also wähle diesmal mit Bedacht.“
Mein Blick wanderte rasch die Reihe der Steine entlang hin zum Kleinsten. Und dann einem Kiesel, der eigentlich zum Ufer des Teichs gehörte und nicht zu seiner Aufreihung, aber…
Stein ist Stein, oder?
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Ich hätte besser nachdenken sollen.
Ich hätte irgendetwas denken sollen.
Stattdessen schnappte ich mir triumphal den Kiesel und hielt ihn grinsend -grinsend!- dem Jäger entgegen. Ich konnte SO. verdammt. doof sein.
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Seine Augenbraue ist immer noch das verräterischste Zeichen, das er hat — und sie reagierte auch jetzt prompt. Damals wusste ich natürlich noch nicht, was es bedeutete, wenn sie leicht zu zucken begann — aber ich konnte mir Einiges dazu denken.
Folgerichtig zuckte ich zusammen.
Ich versuchte zumindest es ein innerliches sein zu lassen.
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Was die Augenbraue nur höher wandern und dort kurz verharren ließ – diesmal tatsächlich in Konsternation. Was ich natürlich ebenfalls nicht wusste. Was schon winzige Muskelzuckungen über den Gemütszustand einer Person verraten können, lernte ich schließlich erst weitaus später. Zumindest was das bewusste -und korrektere- Erlernen anging.
Meine instinktive -oder vielleicht auch besser gesagt bereits erlernte, aber unbewusste- Reaktion bestand darin, dass sich mein Magen zusammenzog und mir etwas … frisch zumute wurde. Fehlten nur noch Schweißperlen. Wenigstens so weit hatte ich mich im Griff. Vor lauter unfreiwilliger Konzentration darauf hätte ich allerdings beinahe seine tatsächliche, verbale Reaktion überhört.
Zumal sie mich gehörig überforderte.
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Sie bestand nicht in Schimpfen, einer Tirade oder gar Anbrüllen.
Stattdessen brummte er nur kurz – was ich noch verstehen konnte; auch wenn es ein etwas merkwürdiges, fast schon summendes Brummen war, fast als ob man ein Lachen singen und gleichzeitig unterdrücken will. Und dann folgte ein:
„Schlau.“
Ich musste mich verhört haben.
Aber seine nächsten Worte machten das Gehörte auch nicht klarer.
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„Du hast völlig Recht.“
Ich hatte was? Aber ich hatte nie Recht.
„Ich hätte es anders formulieren müssen, hätte ich diese Reaktion verhindern wollen.“ Er strich sich nachdenklich übers Kinn. „Gut gemacht.“
Ich verstand die Welt nicht mehr.
Falls er mir auch noch auf die Schulter geklopft haben sollte, hat es mein Nebelhirn gekonnt ignoriert und dann verdrängt.
Es wäre genauso wahnwitzig und einem Tagtraum gleichgekommen wie das fast schon lobende Schmunzeln, das ich mir auf seinen üblicherweise eher schmalen Lippen einbildete. Was eine ziemliche Kunst war. Er hatte nämlich in Wahrheit gar keine solchen Strichlippen, sondern eher voll- Aber ich schweife ab.
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Meine Welt jedenfalls rückte sich schnell wieder gerade, als er die Knöchel knacken ließ, sich kerzengerade aufrichtete, die Hände hinter dem Rücken verschränkte, und meinte:
„Als denn. Such dir den größtmöglichen Stein aus, von dem du denkst, ihn gleichzeitig auch möglichst lange halten zu können.“ Ugh.
War ja klar.
Jetzt also auch noch Denksport.
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Zwei widerstreitende Kriterien gleichzeitig. Eine vermaledeite Abwägung.
Wie sollte ich das lösen? Ich war sowas von nicht gut im Schätzen.
Aber ich hatte das Gefühl, als ob mir ein Blick im Rücken brannte, der nur von einem kommen konnte -war schließlich außer mir nur einer hier- und der Jäger mit dem Fuß in schneller Folge auf- und abtippte. Was definitiv nicht der Fall war, aber… Ich konnte förmlich das Wachs niederbrennen hören. Oder den Sand rieseln. Wie in dem Ding, das uns Uhland einmal gezeigt hatte, das man dreht und dann-
Schneller, Lili, schneller. Denk ja nicht zu lange nach.
Ich griff mir schließlich notgedrungen den nächstbesten wahrscheinlichen Kandidaten. Nicht zu groß, sonst lass ich ihn gleich wieder fallen. Aber auch nicht zu klein, sonst schimpft er diesmal garantiert. Ich wusste immer noch nicht, wie ich beim ersten Mal darum herumgekommen war, mit meiner dummen aus-dem-Bauch-raus-Reaktion. Ich dachte eigentlich ich wäre über sowas hinaus; wüsste es inzwischen besser. Man macht keine Scherze mit Älteren.
Ich wollte auf gar keinen Fall, dass er mich wieder wegschickte, weil ich mich zu doof anstellte. Wo hätte ich dann hingehen sollen?
Sein „Hm.“ war wenig aussagekräftig. Selbst von einem Nicken begleitet. Das auch eher ein Wink mit dem Kinn sein konnte. Ich konnte mir nicht verkneifen, ihn fragend anzusehen. Ich hätte es mir verkneifen sollen.
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„Steig auf den großen Stein.“
Es war ein Kinnwink. Natürlich war es das.
Was sollte ich auf dem Stein? Ich kraxelte auf das Ding hoch, von dem ich mich vorher schon gefragt hatte, ob es zur Reihe gehörte oder nicht. Ich schätze, das beantwortete zumindest diese Frage?
„Halt den Stein auf der flachen Hand. Etwa so.“ Er machte die Bewegung mit einem der größeren Steine vor.
Ich versuchte es bestmöglich nachzumachen.
Ich wusste, dass ich es nicht hinbekam. Zumindest nicht wirklich gut. Fluchverdammt. Warum konnte ich nie etwas richtig machen? Sintram jedoch schien in gnädiger Stimmung zu sein, denn er ignorierte es völlig.
„Streck ihn nach vorne, sodass dein Arm komplett ausgestreckt ist.“ Wieder machte er die Bewegung vor. Ich musste das wirklich schlecht machen, oder?
War ich ernsthaft zu blöd, meinen Arm korrekt auszustrecken, dass er mir das vormachen musste? Oh Welt, er musste mich für einen völlig Idioten halten. Der Mann musste gottgleiche Geduld besitzen, dass er das ertrug, ohne auch nur einen Kommentar von sich zu geben.
Kein Wunder, dass ich daheim ständig gescholten worden war. Ich war ein Idiot.
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„Dann stell dich auf ein Bein.“ Ich sollte… was?
Etwas irritiert zog ich ein Bein hoch, als wäre ich ein Kranich. Und jetzt?
Ich wurde mir rasch eines Blicks gewahr, der mich traf. Oh. Ich hätte darauf schauen sollen, wie er das machte. Dummes Kind.
Ehrm- die Haltung sah aber ziemlich… Ich beeilte mich es nachzumachen anstatt weiter darüber nachzudenken. Kein Kranich. Er streckte das Bein nach hinten aus wie eine Katze ihren Schwanz. Wenn sie ihn jemals derart gerade ausstrecken würde. Okaaay….?
Er ließ seinen eigenen Stein sinken, um einmal um mich herumzuschreiten.
Was mich ziemlich wahnsinnig machte, als er in meinem Rücken landete und dann auch noch meine Beinhaltung korrigierte, indem er mein Bein anfasste. Einen Moment lang durchzuckte mich eine wahnsinnige Angst, dass er einfach daran ziehen und mich zu Fall bringen würde als wäre ich ein Haufen Spielkarten; wie die der Älteren im Gasthaus, wenn sie sich einer der Größeren geschnappt und versucht hatte, daraus ein Kartenhaus aufzustapeln. Der Stein, auf dem ich stand, sah sauhart aus. Einer mit so langen, fiesen Kanten in der Oberfläche. Oh shit. Oh shit. Oh…
Er war einfach weitergegangen?
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Er beendete die Runde seitlich neben mir und verschränkte zufrieden die Arme. Irgendwo musste er seinen Stein abgelegt haben. „Gut.“
Damit stand er nun so, dass ich aus dem Augenwinkel hochlinsen musste, um ihn genauer zu sehen. Obwohl ich auf einem verdammten, großen Stein stand und er auf dem Boden. Nicht fair.
Ich hasste es, wenn ich die Leute in meiner Umgebung nicht deutlich sehen konnte und nur Bewegungen und große verschwommene Formen wahrnahm, die jederzeit herüberzucken konnten. Aber er verharrte so regungslos, dass es fast schon schwer wurde, ihn wahrzunehmen, vor einem sich bewegenden Hintergrund aus Baum- und Buschschatten zusammen mit in der Sonne leicht flirrendem, glitzerndem Wasser. Nicht. Besser.
„Jetzt bleib so.“ Na toll.
Und natürlich bewegte er sich auch nicht weg. Keinen Zentimeter.
Ich hasste ihn jetzt schon.
Aber was blieb mir für eine Wahl? Ich biss grimmig die Zähne zusammen.
Dir werd ich‘s zeigen.
Ich war doch kein verdammtes Nutztier. Das man begutachtete, wie die Älteren das im Dorf taten, wenn sie eines ersetzen und von Fremden kaufen mussten.
Was in aller Welt wollte er eigentlich von mir? Was sollte das hier jetzt wieder werden? Ich biss mir auf Lippe und verkniff mir die Fragerei. Das hätte er sicher nicht gemocht. Eine Stunde, hat er gesagt. Ich würde eine verdammte Stunde schaffen. Selbst in dieser unbequemen Haltung.
Und wenn er noch so viel guckte.
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***
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Gefühlt kaum zehn Minuten später – und nicht nur der Stein begann bereits schwerer zu werden als er sein sollte, sondern mein Bein wackelte bereits deutlich.
Warum, verdammt, musste ich, um einen Stein zu halten, eines meiner Beine so blöd ausstrecken? So ein Unfug. Ich wünschte ich hätte mein Standbein irgendwie auch nur mal kurz ausschütteln können. Aber sollte ich jetzt etwa auf der Stelle herumhopsen? Wie doof würde das erst aussehen…
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„Na, schon Probleme?“
Ich konnte schwören, dass dabei ein feines Grinsen seine Lippen umspielte. Du. Arsch.
„Es geht“, knurrte ich zurück. Und murmelte leise und sarkastisch zu mir selbst noch hinterher: „Danke der Nachfrage.“
„Bitte.“ Echt jetzt? Arsch.
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Sollte der doch mal- Moment.
Ich schielte zur Seite.
Er hatte tatsächlich? Seit wann? Das machte er doch jetzt nur um mich zu verarschen. Der hielt nicht wirklich die ganze Zeit seit ich nicht mehr hingesehen hatte diesen Riesenbrocken in die Luft, oder? Bein brav nach hinten? Nicht. Fair.
Wie machte er das? Ohne auch nur das geringste bisschen wackeln. Bei ihm sah das so mühelos aus; als ob er trainierter Akrobat wäre. Und gleichzeitig jemand, der es gewohnt war, Gewichte zu stemmen. Der Brocken, den er da mit zwei Händen komplett gerade nach vorne streckte, war… einer derjenigen, bei denen ich gezweifelt hatte, wie er die eigentlich angeschleppt hatte.
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Der schummelt doch. War das Ding irgendwie leichter als es aussah? Sah nur aus wie ein handelsüblicher Felsbrocken, aber war eigentlich so eine Art… luftiger Tuffstein? Nur dass er nicht so aussah? Ich hatte schonmal ein sehr, sehr altes Stück Holz gefunden, dessen Oberfläche eher wie Stein ausgesehen hatte. Das war viel, viel leichter gewesen. Aber insgesamt auch immer noch eindeutig Holz. Konnte so ein Uraltholzstück… irgendwie so aussehen wie ein echter Stein?
Ich konnte es mir kaum vorstellen. Und ich hatte normalerweise eine ziemlich gute Vorstellungskraft. Ich meine, ich konnte mir schließlich vorstellen, wie Bäume plötzlich die Wurzeln in die Luft hoben und losmarschierten, zu Borklingen geworden; aus Krüppelpflanzen interessante kleine Waldgeister machen; aus Wolken Figuren; aus dem Nichts zwei große Wölfe, die es zwar nicht wirklich gab, die aber mit mir spielten…
Wie?
Für eine Weile hielt mich das Erstaunen mit entsprechenden Grübeleien so abgelenkt, dass ich mich zumindest nicht mehr ständig damit beschäftigte, dass mein Standbein zitterte, das andere in der Luft wackelte, ich mich völlig lächerlich machte oder wie verdammt schwer der bewusst klein gewählte Brocken in meinen eigenen vorgereckten Händen sich schon machte. Und das nach so kurzer Zeit schon! Ich wusste, dass Dinge schwerer wurden, je länger man sie trug. Deswegen hatte ich ja extra was Kleineres genommen.
Was er da machte war… das war einfach nur noch Zauberei. Ganz bestimmt. Er hatte nicht mal ansatzweise die Breite wie Fejk, der Schreiner – oder gar die Holzfäller aus dem nächsten Dorf, die gelegentlich mit ganzen Stämmen als Bauholz im Tausch für Fische vorbeikamen. Klar, ich hatte inzwischen gesehen, dass er durchaus Muskeln hatte. Aber von der Schnellbotensorte, den Rennern, nicht… nicht von denen der Leute, die solche Gewichte stemmten. Wie?
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Meine Unachtsamkeit war schließlich mal wieder mein Hauptfehler.
Ich merkte gar nicht, wie mein nach hinten gestrecktes Bein sich immer mehr dem Boden näherte, bis es zu spät war — er hatte schon beschlossen, dass ich ausreichend versagt hatte.
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„Es geht, ja? Sieht mir nicht so aus.“
Er hielt für einen Moment den verdammten Brocken sogar nur noch mit einer Hand, um mit der anderen auf mein Bein zu deuten, das weit nach unten gesackt war; ein besseres Gegengewicht für das Gewicht vorne auf meinen Händen.
„Sei froh, dass ich anfangs nicht gesagt habe, du sollst dich nur aufrecht hinstellen, um deinen Felsen zu halten.“ Froh?!
Hatte der noch alle Zweige in der Reuse?
„Was redest du da? Das wäre doch einfacher gewesen als-“
„Ach ja?“
Diesmal grinste er wirklich. Ich konnte es genau sehen.
„Du denkst wirklich, es wäre einfacher gewesen, wenn ich dir jetzt sage, du sollst das Bein hochnehmen, als wenn ich dir jetzt sage, du kannst das Bein runternehmen und dich für den Rest der Zeit normal hinstellen, auf beide Beine, hm?“
Ich blinzelte ihn an, den Mund konsterniert verzogen. Echt jetzt?
Absolut wollte der mich verarschen. Er sah mich nicht mal mehr an, allem Anschein nach wieder ganz versunken darin, seinen eigenen Brocken nach vorne zu strecken. Weiterhin kerzengerade. Arsch. Ich mühte mich, mein herabgesunkenes Bein wieder in die korrekte Haltung zu bringen. Du verdammter-
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„Das war übrigens eine Anweisung“, kam seine Stimme milde von der Seite, ohne mich auch nur anzusehen. „Du kannst das Bein jetzt runternehmen.“
Ich presste trotzig die Unterlippe hoch. Du kannst mich mal. Bemüht mein zunehmendes Wackeln im Zaum zu halten, was selbst diesen Gedanken beinahe zerbröselte. Scheiße war das schwer.
„Oder du fällst halt hin, wenn dir das lieber ist. Deine Entscheidung.“ Die Stimme klang wie ein Achselzucken und irgendwie auch nicht.
Der lauerte doch schon wieder auf irgendwas?
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Als ich kurze Zeit später schließlich wirklich darin verfiel, auf einem Bein herumzuhopsen, gab ich mich geschlagen.
Wie ich schon sagte, der Stein unter mir sah verdammt autschig aus. Nichts wo ich unbedingt draufknallen wollte. Ich versuchte trotzdem wenigstens mein Ächzen zu unterdrücken, während ich erstmal auf der Stelle hin- und hertrippelte, um die halb eingeschlafenen Beine wieder zu wecken.
Verfluchter Bocksmist. Und ich hatte doch so unbedingt zeigen wollen, dass ich besser war als das. Nichts konnte ich. Mit Grummeln und Zähneknirschen bemühte ich mich darum wenigstens wieder eine möglichst gerade Haltung einzunehmen und dann so regungslos zu bleiben, wie er das tat.
Es gelang mir nicht mal ansatzweise. Der Stein in meinen Händen wurde schließlich naturgemäß immer schwerer und schwerer. Scheinbar im Gegensatz zu seinem. Verdammt.
Wie macht er das?
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Am Ende hieß er mich sogar mich hinsetzen. Was eine Schande.
Während er immer noch in dieser merkwürdigen Haltung dastand.
Selbst wenn er später angefangen hatte als ich, tat er das inzwischen deutlich länger als ich durchgehalten hatte. Und das mit so einem Teil in den Händen, im Vergleich zu meinem Kiesel. Ich meine, ja, natürlich, er war einer der Älteren und ich … immer noch ein Kind. Aber… aber… Das war doch nicht fair!
Ich wollte das, verdammtnochmal, auch können.
Warum konnte ich sowas nicht? Nicht mal mit nem Kiesel? Viel mehr war mein Steinchen doch kaum. Gerade so groß, dass ich es gut auch nur in einer Hand hätte halten können.
Einfach. Kein. Vergleich.
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Explore the English Sneakpeeks
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Die deutsche Version ist schon weiter als die Übersetzung;
da es sich bei ihr um das Original handelt ;)
Wer mag, kann aber natürlich auch mal die (freie) englische Übersetzung testen
(die wiederum, da sie neuer ist, hier und da Updates erhalten hat, die wiederum in der deutschen noch eingefügt werden müssen - das klassische Work in Progress-Problem):
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